Dienstag, 21. Februar 2012


Great Britain...
gestern musste ich leider zwei meiner besten Freunde ein fast schon sicher geglaubtes Treffen absagen, weil ich etwas anderes in Jena vorhatte. Dafür will ich mich bei den Leuten, deren Namen klingen wie Meffi und Schell,entschuldigen, wir holen das nach.Versprochen.
Der eigentliche Grund warum ich schreibe ist folgender: Ich hab gestern Abend bei M., deren Dialekt kurzweilig in Olaf Schubertmanier abdriftete, ein Haufen tolle, neue und mir auch altbekannte Musik gehört, nein sagen wir gefühlt(klingt dramatischer^^). Die Black Keys(ja, Bluesrock, es gibt es noch^^), nen Typen, der wie Damien Rice klingt, aber Deutscher ist, Kaizers orchestra(irgendwie komm ich da nicht ran) und und und. Aufjedenfall ein Haufen tolle Musik, doch im Laufe des Abends, als wir vergeblichst auf meinen Bruder Schmuder warteten(er kam aber dann doch und alle waren glücklich) kristallisierte sich ein Mann, ein Künstler als unser totaler Liebling heraus. Morrissey, ich selbst besitze kein Album von ihm ,aber drei von den Smiths und M. hat drei von ihm, aber keins von den Smiths. Was ist da los, was ein Zufall und Glücksfall?!!^^. Tauschen? Ja klar..., auch so gemerkt, dass sich unsere Festplatten mal treffen sollten, weil wir so vieles hören, was superlolös ist. Naja schnell die Morrisseyalben eingepackt und nach Hause gelaufen, ist ja gleich um die Ecke(auf lange Wege abends hab ich ja mal kein Bock...). Und anstatt zu schlafen, hörte ich die ganze Zeit diese drei Alben.
Ich feier in diesem Eintrag wieder einen Briten ab, der eine so schöne, weiche, aber dennoch starke, ausdrucksvolle Stimme hat. Seine Solosachen klingen genauso toll und eingängig wie die Sachen der Smiths, vielleicht sogar noch besser, aber das ist so als würde man zwei tolle Freunde miteinander vergleichen und am Ende feststellen, dass beide auf ihre Art und Weise toll sind und man natürlich beide will...
Morrissey provoziert, begeistert, verschreckt, erfreut und noch vieles mehr. Mythen und viele Geschichten ranken sich um seine Person, aber niemand weiß so wirklich was über ihn, ich glaube gerade das macht ihn ja so besonders. Sein Songwriting sprüht nur so von Kreativität und seine Gesangsparts sind so auf den Punkt wie man es vielleicht nur von weißen Sängern wie Sting, David Bowie oder Freddie Mercury kennt. Neben diesen muss sich Morrissey keineswegs verstecken. Er hat die Musikwelt mit den Smiths und auch Solo auf den Kopf gestellt und viele Bands würde man heute wahrscheinlich nicht hören, wenn es ihn nicht gegeben hätte.
Wenn es so etwas wie einen Soundtrack des Lebens gibt, dann sind die Smiths und Morrissey auf jeden Fall ein wichtiger Bestandteil von meinem.
Naja der SONG DES TAGES ist verständlicherweise ein Morrissey - Song, nur ist die Auswahl so endlos schwer, aber ich entscheide mich für „the more you ignore me the closer i get“ vom Album „Vauxhall and I“ http://www.youtube.com/watch?v=BFZS5pXiqVY
Bis die Tage^^

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